Donnerstag, 4. April, um 19.30–21.30 Uhr, Kino Rex, Grenchen

Zwei junge Männer, ein Jude und ein Palästinenser, müssen feststellen, dass sie bei
der Geburt vertauscht worden sind. Dies wird beim Eintritt ins Militär festgestellt.
Die Herausforderung für alle Beteiligten liegt darin, dass Joseph in einer jüdisch-israelischen
Familie in Tel Aviv aufgewachsen ist und Yacine in einer arabisch-palästinensischen
in den besetzten Westbank-Gebieten.
Besonders die Väter hadern mit der Situation. Während die Männer zur Abgrenzung
tendieren, sehnen sich die Frauen nach Zusammengehörigkeit. Statt einen
Sohn zu verlieren, möchten sie mit der Zeit eher einen zweiten ins Herz schliessen.

Die Frage, ob die Gene ausschlaggebend sind oder ob doch eher Erziehung und
Umfeld einen Menschen prägen, bekommt in solch einem Fall eine Tiefe, die über
medizinische Fakten weit hinausgeht. Der Französin Lorraine Lévy geht es in
ihrem Film weniger um politische als um persönliche Fragen der brisanten
Verwechslung.

Freier Eintritt, Kollekte. Anschliessend Apéro.

Ein gemeinsamer Anlass der röm.-kath. und der reformierten Kirchgemeinde
Grenchen