Bischof G.B. Scalabrini und seine Aktualität für heute

Vortrag am Montag, 4. April 2022 (19:30-21:00 Uhr) Eusebiushof, Grenchen

Am 9. November 1997 – vor 25 Jahren – wurde Giovanni Battista Scalabrini in Rom selig gesprochen und zum Patron der Migranten und Geflüchteten ernannt. Scalabrini (1839-1905)  war Bischof von Piacenza (Italien) und lebte in einer Zeit grosser Auswanderungsbewegungen von Europa in die „neue Welt“. Die Not dieser Menschen liessen ihn nicht gleichgültig, und er wurde zum Vorreiter im Einsatz für Migrierte und Geflüchtete in Kirche, Politik und Gesellschaft.

Auch zwei Kongregationen, Scalabrini-Missionare und -Ordensschwestern, wurden von ihm gegründet. Sie sind heute in über 30 Ländern mit „Menschen unterwegs“ tätig. 1961 entstand in Solothurn das Scalabrini-Säkularinstitut, eine kleine internationale Gemeinschaft, die sich an seine Spiritualität anlehnt. Vergangenen Sommer feierte sie ihr 60jähriges Bestehen.

Die Gedanken und das Werk von Bischof Scalabrini sind auch für uns heute noch richtungsweisend. In Solothurn besteht ein „internationales Bildungszentrum (IBZ) Scalabrini“, offen vor allem für junge Leute zwischen 15 und 30 Jahren. Es ist eine Art „Werkstatt“, in der Einheimische, Migrierte und Geflüchtete mit- und voneinander lernen können, Vielfalt und Verschiedenheit an Sprache, Herkunft und Kultur als Chance zu entdecken.

Bei einem gemütlichen Abend haben wir Gelegenheit, den «Scalabrinis» zu begegnen, von ihrer spannenden Geschichte zu hören und uns von der Aktualität dieses prophetischen Bischofs ansprechen zu lassen.