Religionsunterricht

Zweisäulenmodell
Das Zweisäulenmodell ist ein Konzept der Kirchen im Kanton Solothurn für die zukünftige religiöse Bildung während der obligatorischen Schulzeit. Es stellt das Recht des Kindes auf eine fundierte religiös-christliche Bildung in einer pluralen und in stetem Wandel begriffenen Gesellschaft sicher.

Die erste Säule, der von den Kirchen verantwortete Religionsunterricht an der Volksschule im Kanton Solothurn, wird ökumenisch erteilt. Schülerinnen und Schüler werden stufengerecht in ihrer religiösen Entwicklung begleitet, angeregt und gebildet, dies nach dem ökumenischen Lehrplan, welcher von den reformierten und katholischen Katecheten ausgearbeitet wurde. Schwerpunkte sind dabei die biblischen Geschichten und das christliche Grundwissen.
Der Unterricht wird von katholischen und reformierten Katecheten/innen bis und mit der 6. Klasse ökumenisch erteilt. In der 7. und 8. Klasse wird der Religionsunterricht konfessionell gegeben, dies im Hinblick auf Konfirmation und Firmung.

Die zweite, konfessionelle Säule wird je von der römisch-katholischen und der reformierten Kirche am Lernort Pfarrei/Kirchgemeinde verantwortet. Dazu dienen vier konfessionelle Nachmittage pro Schuljahr, an welchen die katholischen und reformierten Schüler/innen während der Primarschulzeit in ihrer Pfarrei unterrichtet werden. Der Besuch dieser Nachmittage ist für die katholischen und reformierten Schüler/innen obligatorisch und Bestandteil des Unterrichts.
An diesen Nachmittagen lernen die Kinder den katholischen Glauben kennen, werden auf die Erstkommunion und die Beichte vorbereitet. Sie lernen Gebete, wie Rosenkranz, Credo oder Glaubensbekenntnisse zu verstehen und zu beten. Sie lernen die Heiligen kennen, die Bedeutung einzelner Feiertag und den Aufbau der katholischen Kirche. Die Nachmittage beinhalten auch immer ein gemeinsames Zvieri, sodass auch das Gemeinschaftserlebnis nicht zu kurz kommt.

Daten Konfessionelle Nachmittage 2018-2019
 

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