Schon der Reisetag mit Schneider Reisen wurde zum Erlebnis. Auf dem Weg von Grenchen nach Urnäsch machte die 17-köpfige Gruppe zum Zmittag Station im Erlebnisgasthof Schnuggebock in Teufen : Es gab ein Essen wie anno dazumal.

Der gelungene Anfang der Seniorenferien mit dem herzlichen Empfang in der «Krone» durch Hotelier Markus Strässle und sein Team liess das garstige Wetter am letzten Augustwochenende vergessen. Statt des geplanten Gottesdiensts in der Dorfkirche Urnäsch fand eine Andacht im Hotel statt, wo die Gruppe einen Gemeinschaftsraum zur Verfügung hatte.

Am Sonntagnachmittag stand der erste Ausflug der Ferien auf dem Programm: schräg über die Strasse ins lokale Brauchtumsmuseum. «Urnäsch ist ein Mekka des Appenzeller Brauchtums».
Die jahrhundertealten untereinander verbundenen Häuser des Museums – eines der drei überstand sogar den Dorfbrand 1641, dem der Dorfkern zum Opfer fiel – stellten die Senioren vor diverse Herausforderungen. Türstürze, unter denen man sich bücken muss, steile und enge Treppen und schiefe Böden verlangten der Trittsicherheit einiges ab. Mit einigen stützenden Händen bewältigten alle die Hindernisse.

Da für Dienstag Regen gemeldet war, verbrachten wir den Vormittag mit Handy-Weiterbildung oder individuellen Spaziergängen, und der Nachmittag war für einen ausgiebigen Lotto-Match reserviert! Es wurde viel gelacht. Nach dem Nachtessen überraschte uns das „Jodelchörli Urnäsch am Säntis“ in ihren schmucken Appenzeller Sennentrachten! Ihr Repertoir umfasste verschiedene Zäuerli (Appenzeller Naturjodel) und diverse Jodellieder! Natürlich fehlten auch Witze nicht, die im schönen Appenzeller Dialekt vorgetragen wurden!

Spontan entschieden wir uns am sonnigen Mittwochmorgen, auf den Kronberg zu fahren, der eigentlich am Dienstag auf dem Programm stand. Leider war gegen Mittag der Berg in Nebel verhüllt; es hielt uns aber nicht davon ab, in der nahen Umgebung die Füsse zu vertreten. Am Nachmittag bestiegen wir wiederum den Zug nach Teufen, wo eine Führung im Vogel AG – Gesundheitszentrum vorgesehen war.

Auf dem Hohen Kasten durchliefen wir bei schönstem Wetter und guter Fernsicht den bekannten Alpengarten mit 300 einheimischen Pflanzenarten! Diese grandiose Aussicht liess manch Herz höher schlagen! Weil die Zeit reichte, und die Aussicht ganz besonders prächtig war, nutzten wir gleich noch die Gelegenheit, mit unserer Ferienkarte die Ebenalp zu besuchen.

Als Schlusspunkt blieb uns die Schwägalp, die wir mit dem Postauto erreichten. Wir freundeten uns auf einem stündigen Wanderweg mit dem Höhenklima an. Die Hälfte unserer Seniorengruppe wagte trotz der weiteren 1200 m Höhenunterschied noch die Fahrt auf den Säntis, den höchsten Berg im Alpstein.

Eine tolle, erlebnisreiche Woche mit zufriedenen Teilnehmern gehört der Vergangenheit an! Wir sind dankbar, dass die Tage ohne Zwischenfälle verliefen, und die Stimmung zum guten Gelingen beitrug! Herzlichen Dank!

Daniela Deck, Ressort Altersarbeit und Diakonie der Ref. Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach
Marianne Bumbacher, Leiterin Seniorenferien, Röm.-kath. Kirchgemeinde Grenchen